1. Meiden
Der beste Schutz vor UV-Strahlung besteht darin, den Aufenthalt in der Sonne zu begrenzen. Vermeiden Sie Sonnenbäder, suchen Sie Schatten und seien Sie besonders vorsichtig, wenn der UV-Index hoch ist.
2. Sich bedecken
Wenn sich ein Aufenthalt in der Sonne nicht vermeiden lässt, setzen Sie auf physische Schutzmaßnahmen: bedeckende Kleidung, einen breitkrempigen Hut und eine Sonnenbrille. Sie bilden eine wirksame Barriere zwischen Ihrer Haut und der UV-Strahlung.
3. Sonnencreme auftragen
Sonnencreme schützt die Hautstellen, die der Sonne ausgesetzt bleiben. Wie gut sie schützt, hängt jedoch davon ab, ob sie richtig und regelmäßig erneut aufgetragen wird.
- Verwenden Sie eine Sonnencreme mit Breitbandschutz gegen UVA- und UVB-Strahlung, idealerweise mit LSF 50, unabhängig von Ihrem Hauttyp.
- Tragen Sie die Sonnencreme mindestens 20 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne und in ausreichender Menge auf: etwa einen Teelöffel für das Gesicht und drei Esslöffel für den restlichen Körper. Vergessen Sie die Ohren nicht und schützen Sie auch Ihre Lippen mit einem Lippenbalsam mit UV-Filter.
- Tragen Sie die Sonnencreme alle zwei Stunden erneut auf sowie nach dem Baden, starkem Schwitzen oder Abtrocknen.
Auch bei richtiger Anwendung darf Sonnencreme kein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln oder dazu verleiten, länger in der Sonne zu bleiben. Den Aufenthalt in der Sonne zu begrenzen, ist nach wie vor der beste Schutz vor UV-Strahlung.
Warum ist die Sonne gesundheitsschädlich?
Die Sonne sendet unsichtbare ultraviolette Strahlen (UV-Strahlen) aus, die die Zellen der Haut und der Augen schädigen können. Eine übermäßige oder wiederholte UV-Belastung kann Sonnenbrand verursachen, die Hautalterung beschleunigen und das Risiko erhöhen, an Hautkrebs zu erkranken. Die Auswirkungen der UV-Strahlung summieren sich im Laufe des Lebens. Deshalb ist es wichtig, sich davor zu schützen – auch bei bewölktem Himmel.
UV-Strahlen werden je nach Wellenlänge in drei Kategorien unterteilt:
- UVC-Strahlen werden von der Ozonschicht abgehalten und erreichen die Erdoberfläche nicht.
- UVB-Strahlen ermöglichen der Haut die Bildung von Vitamin D. Sie sind zugleich die Hauptursache für Sonnenbrand und wesentlich energiereicher als UVA-Strahlen.
- UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein. Sie beschleunigen die Hautalterung und tragen zur Entstehung von Hautkrebs bei.
UV-Index
Der UV-Index gibt die Intensität der ultravioletten Strahlung (UV-Strahlung) auf einer Skala von 1 bis 11+ an. Je höher der Wert, desto schädlicher ist die UV-Strahlung für Ihre Haut und desto wichtiger ist ein geeigneter Schutz. Ab einem UV-Index von 3 empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Sonnenschutzmaßnahmen.
Den aktuellen UV-Index für Ihren Aufenthaltsort finden Sie in Wetterberichten sowie auf Wetter-Websites oder in Wetter-Apps.
Achtung: Auch die Umgebung kann Ihre UV-Belastung erhöhen. In den Bergen nimmt die Intensität der UV-Strahlung mit zunehmender Höhe zu. Schnee, Wasser und Sand reflektieren ebenfalls UV-Strahlen und verstärken dadurch die Belastung – selbst wenn der UV-Index moderat erscheint.