Ziel ist die Entwicklung eines 3D-gedruckten Armbands, das die Belastung durch ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung), die bei der Entstehung von Hautkrebs eine Rolle spielt, in Echtzeit messen kann. Die jungen Forscher untersuchen außerdem, wie Technologien integriert werden können, die bestimmte Hautmerkmale analysieren und dabei helfen könnten, Auffälligkeiten wie verdächtige Muttermale zu erkennen.
Zum geplanten System gehört eine mobile App, über die die Daten angezeigt und auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmte Empfehlungen abgerufen werden könnten. Die App soll die Nutzer*innen zudem bei der Beobachtung ihrer Haut unterstützen. Parallel dazu untersucht das Projekt den Einsatz von Vergleichsmessungen an verschiedenen Hautstellen, um mögliche Auffälligkeiten zu erkennen und die Nutzer*innen bei Bedarf zu einer frühzeitigen ärztlichen Abklärung zu ermutigen.
Die Fondation Cancer unterstützt die jungen Wissenschaftler bei der Weiterentwicklung ihres Prototyps
Das bereits bei mehreren internationalen Wissenschaftswettbewerben ausgezeichnete Projekt AURA erhielt unter anderem bei der IMSEF 2026 (International Mathematics, Science and Engineering Fair) eine Goldmedaille und einen ersten Preis.
„Jetzt haben wir wirklich das Gefühl, bereit zu sein, die letzten Schritte zu gehen und AURA so weiterzuentwickeln, dass das Projekt im Leben der Menschen wirklich etwas bewirken kann“, erklärt Rodrigo.
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