Die Ehrenamtlichen sind speziell in aktivem Zuhören, Kommunikation und den Abläufen im Krankenhaus geschult und handeln stets mit der gebotenen professionellen Distanz. Ihre Aufgabe ist weder medizinisch noch therapeutisch, sondern zutiefst menschlich: da zu sein, ohne zu urteilen, im Rhythmus jeder einzelnen Patientin und jedes einzelnen Patienten.
„Ob es darum geht, einen Moment des Trostes zu schenken, aufmerksam zuzuhören oder Menschen während ihres Krankenhausaufenthalts einfach Gesellschaft zu leisten: die Präsenz der Ehrenamtlichen macht einen echten Unterschied. Indem sie dem Krankenhausalltag eine menschliche Dimension hinzufügen, unterstützen sie die Patientinnen und Patienten und ergänzen die Arbeit der Behandlungsteams“, betonen Rita Rosa Duarte und Sumala Tshiamalenge Longo, Verantwortliche der Dienste für Chemotherapie und Onkologie am CHEM.
„Mit den Patientinnen und Patienten erleben wir gemeinsam bewegende, herzliche Momente, manchmal mit ein paar Tränen, aber oft auch mit Lachen. Und dann sagen sie uns Danke. Dabei schenken wir ihnen nur ein wenig von unserer Zeit, während sie uns eine echte Lektion fürs Leben erteilen, indem sie uns ihren Mut und die Kraft spüren lassen, die sie im Kampf gegen diese schreckliche Krankheit aufbringen. Ich bewundere sie sehr und finde, dass wir es sind, die ihnen DANKE sagen sollten“, erzählt Carla Schneider, seit 2018 ehrenamtliche Patientenbetreuerin am CHEM.
Carla Schneider engagiert sich seit 2018 ehrenamtlich als Patientin bei CHEM!
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