Darüber sprechen

Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar gab die Fondation Cancer Patientinnen und ihren Angehörigen und Freunden das Wort. Im Rahmen der Kampagne #DarüberSprechen hatten Menschen die Gelegenheit, von ihren persönlichen Erfahrungen zu berichten und so zu helfen, die richtigen Worte zu finden, um über Krebs zu sprechen.

Insgesamt haben 296 Patient/innen und Angehörige über ihre Erfahrungen berichtet.

Alle Erfahrungsberichte und Ratschläge zur hilfreichen Kommunikation werden bald hier verfügbar sein.

Darüber sprechen - Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit

Die Botschaft unserer Ehrenpräsidentin, I.K.H. die Großherzogin

Notre Présidente d'Honneur, S.A.R la Grande-Duchesse

"Il n’y a pas de bonne ni de mauvaise manière de parler du cancer avec son entourage. Chacun, avec son expérience personnelle, sa sensibilité et sa sincérité peut trouver les mots justes. Mais pour ceux qui pensent manquer de mots, nous espérons que les témoignages récoltés serviront d’inspiration."

Die Botschaft in französischer Sprache lesen

Wie die richtigen Worte finden?

Darüber sprechen - Lassen Sie uns gemeinsam die richtigen Worte finden

Sowohl für Patientinnen als auch für ihr Umfeld kann es schwer sein, über die Krebserkrankung zu reden. Auch wenn man dem anderen eigentlich Halt geben, eine Last nehmen oder einfach für ihn da sein will, kann es passieren, dass einem die Worte fehlen.

„Viele Krebspatienten berichten, dass sie seit Bekanntwerden ihrer Krankheit und dem Beginn der Behandlung den Kontakt zu einigen, manchmal sogar zu vielen Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld verloren haben. Angehörige, Freundinnen, Nachbarn oder Kollegen wiederum fühlen sich hilflos angesichts dessen, was die Patienten durchmachen müssen. Sie trauen sich nicht, sich zu melden, weil sie Angst haben, dass sie nicht wissen, was sie sagen sollen“, erläutert Barbara Strehler, Psycho-Onkologin bei der Fondation Cancer.

Man weiß nicht, was man sagen soll, nicht wann und nicht wo. Man hat Angst, das Falsche zu sagen – und sagt darum lieber gar nichts. Aus diesem Schweigen kann eine Distanz entstehen, die den Patienten das Gefühl gibt, ganz alleine mit dem Krebs dazustehen.

Der Fragebogen steht allen offen, die in irgendeiner Weise von einer Krebserkrankung betroffen sind: Patienten und deren Angehörige. Jeder kann einen Beitrag leisten, indem er seine Sicht der Dinge darlegt.

Alle Erfahrungsberichte sollen dabei helfen, die Kommunikation zwischen Patienten und ihrem sozialen Umfeld zu fördern und zu erleichtern. Falls Sie ein Patient oder ein ehemaliger Patient sind können Sie uns mitteilen, welche Aussagen Sie als besonders unterstützend empfunden haben, welche Aussagen Sie als wenig hilfreich erlebt haben und welche Aussagen Sie gerne gehört hätten. Als Angehöriger eines Patienten können Sie uns mitteilen, wie Sie mit dem Thema umgegangen sind.

Dank Ihrer Erfahrung werden wir gemeinsam die richtigen Worte finden, um über Krebs zu sprechen.

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