Mit der Krankheit umgehen

Krebs ist einer Erkrankung, die einerseits kurzfristige, andererseits langfristige Auswirkungen hat. Es müssen auch andere Probleme angegangen werden, von den psychologischen gar nicht zu sprechen.

Mit Mitteilung der Diagnose muss sich der Erkrankte  Behandlungen unterziehen und sich an diese gewöhnen, er muss aber auch sein tägliches Leben umorganisieren: das heiβt, die Kinder-Aufsicht in Zeiten von Behandlungen oder Konsultationen sicherstellen, den Bedürfnissen der Familie nachkommen, verschiedene medizinische Ausgaben rückerstattet bekommen, mit dem Arbeitgeber den Erhalt der Beschäftigung vereinbaren, etc. Die Sorgen sind vielfältig und sie werden durch die Angstgefühle nach der Krebs-Diagnose oft noch verkompliziert.

Während der Behandlung kann die Krankheit zur Erschöpfung führen bedingt durch die Müdigkeit nach einer Behandlung. Alles kommt einer Prüfung gleich: aufstehen, sich pflegen, essen, etc. Zweifel und Ängste treten immer wieder zu Tage. Da kann sich eine externe und neutrale Hilfe als nützlich herausstellen.

Die Rehabilitation ist von vielen Fragen begleitet: Eventuelle Änderung von Lebensstil und Ernährung, Kuren zur Erholung, Kontroll-Untersuchungen, förderliche Sportarten und Freizeitaktivitäten, berufliche Umorientierung, etc.

Bei einem Rückfall verankern sich Angst und Zweifel noch einmal zusätzlich. Wie aus dem Tunnel herauskommen?

Bei einem Patienten in seiner Lebensendphase gibt es eine Alternative: jene, den Schmerz und die Angst, die das Lebensende provoziert, zu besiegen, jene, „begleitet“ zu werden. Jeder Patient in seiner Lebensendphase muss von einer Palliativpflege profitieren können, wenn er dies wünscht. Die Palliativpflege wird nicht dadurch bestimmt, was man noch machen könnte, wenn nichts mehr zu machen ist.

Bei all diesen Etappen, angesichts der Schwierigkeiten im Zuge der Krankheit, möchte die Fondation Cancer eine Hilfe anbieten, eine Begleitung, eine Unterstützung. Sie möchte dem Patienten einen Moment des Innehaltens, der Atempause bieten, um mit ihm über mögliche Lösungswege nachzudenken.

Kurz gesagt: Wir wollen dem Kranken und seiner Familie helfen, das durch den Krebs umgekrempelte Leben neu zu organisieren.

Aus diesem Grund bieten wir mit unserer psychosozialen Abteilung verschiedene Dienstleistungen an.

Aktualisiert am 9. April 2019

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