Gesunde Ernährung

Manger sainement diminue les risques de cancerNeben Tabak und Alkohol gehört Ernährung zu den wichtigsten Präventionsbereichen, um die Zahl der Krebserkrankungen zu reduzieren. Die Öffentlichkeit wird jedoch oft mit widersprüchlichen Botschaften konfrontiert, die nicht immer wissenschaftlich fundiert sind.

Welche Ernährungs-bezogenen Faktoren reduzieren oder erhöhen nach dem aktuellen Kenntnisstand das Risiko, an Krebs zu erkranken?

Faktoren, die das Krebsrisiko reduzieren:

  • Körperliche Aktivität
  • Obst und Gemüse

Faktoren, die das Krebsrisiko erhöhen:

  • Alkoholische Getränke
  • Übergewicht und Fettleibigkeit
  • Rotes Fleisch und Wurst
  • Salz und gesalzene Lebensmittel

KÖRPERLICHE AKTIVITÄT

(siehe unter körperlicher Aktivität)

OBST UND GEMÜSE

Der Konsum von Obst und Gemüse reduziert mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit das Risiko mehrerer Krebserkrankungen.
Der Konsum von Gemüse trägt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit dazu bei, das Risiko der Gewichtszunahme, des Übergewichts und der Fettleibigkeit zu reduzieren, die ihrerseits Risikofaktoren für mehrere Krebserkrankungen sind.

Es wird empfohlen:

  • jeden Tag mindestens 5x Obst und Gemüse diverser Art zu konsumieren (in welcher Form auch immer: roh, gekocht, frisch, in Konservenform oder tiefgekühlt), um auf mindestens 400g pro Tag zu kommen.
  • jeden Tag außerdem weitere faserreiche Nahrungsmittel zu konsumieren, etwa Kohlenhydrate in weniger verarbeiteten Formen sowie Trockengemüse.
  • den Ernährungsbedürfnissen mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Kost nachzukommen, ohne auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen.

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE

(siehe unter Alkohol)

ROTES FLEISCH UND WURSTWAREN

Der Konsum von rotem Fleisch und / oder Wurstwaren erhöht das Darmkrebs-Risiko.

Es wird empfohlen:

  • den Konsum von rotem Fleisch auf weniger als 500 g pro Woche zu beschränken. Was die ergänzende Proteinzufuhr betrifft, wird dazu geraten, abwechselnd zu hellem Fleisch, zu Fisch, zu Eiern und zu Hülsenfrüchten zu greifen.
  • den Konsum von Wurstwaren zu beschränken, insbesondere von sehr fetthaltigen und / oder sehr salzhaltigen Wurstwaren.
  • Werden Wurstwaren konsumiert, wird zur Reduzierung des Krebsrisikos empfohlen, die Größe der Portionen sowie die Verzehrhäufigkeit so weit wie möglich zu reduzieren.

SALZ

Der Konsum von Salz erhöht mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit das Risiko für Magenkrebs.

Es wird empfohlen:

  • den Konsum von Salz insofern zu beschränken, indem weniger verarbeitete, gesalzene Nahrungsmittel (Wurstwaren, Käse…) zu sich genommen werden und beim Kochen oder beim Essen die Zufuhr von Salz reduziert wird.

Für weitere Informationen:

Aktualisiert am 15. November 2016

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