Diagnose Krebs

Wenn die Diagnose „Krebs“ gestellt wird, ist dies ein Schock, ein Trauma für den Patienten und seine Angehörigen.

Es beginnt nun eine lange Periode der Zweifel, Ängste und Qualen. Die tägliche Routine ist komplett auf den Kopf gestellt.

Diagnosen und Behandlungen unterziehen den Kranken einer harten Prüfung und beeinflussen ernsthaft seine körperliche Energie und seine Moral.

Wenn auch vom medizinischen Standpunkt her dem Patienten Behandlung und Ablauf  erläutert werden, so fühlt er sich vom psyschischen Standpunkt oft alleingelassen, mit zahlreichen Fragen ohne eine entsprechende Antwort. "Wie steuere ich meine Ängste? Ist eine so heftige Reaktion normal? Ich kann kein Ende des Tunnels erkennen, was soll ich machen ? Hat meine Krankheit psyschiche Ursachen? Wie spreche ich mit meinen Kinder über die Krankheit? Und mit meinem Partner? Sollte ich einen spezialisierten Psychologen  (Psycho-Onkologen) aufsuchen?"

Mit all diesen Fragen fühlt sich der Patient oft allein und verlassen.

 

Das gilt auch für die Angehörigen: Diagnose und Behandlung bringen den Tagesablauf durcheinander. Der Partner muss dem Kranken mehr als sonst dessen Ängste und Qualen, auch vor der Unsicherheit der Behandlungsmethode, nehmen - und er muss zusätzliche, tägliche Aufgaben übernehmen. Dies kann ihn verunsichern und ihn belasten.

Ohne von den (auch für ihn offenen) Fragen zu sprechen: "Wie helfe ich meinem Partner am besten? Wie verhalte ich mich? Was muss ich tun oder besser nicht tun, um nicht unterzugehen?"

Ob durch unsere Publikationen oder unsere Leistungen: wir möchten die Patienten und ihre Angehörigen nicht allein mit der Krankheit lassen, sondern wir wollen ihnen helfen, diesen schwierigen Lebensabschnitt besser durchzustehen.

Aktualisiert am 9. April 2019

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